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für Privat- und Geschäftskunden |
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Bevor Ihr das Piercing anfasst, solltet Ihr eure Hände mit PH-neutraler Seife waschen. Obwohl die Hände nun gründlich gereinigt sind, solltet Ihr den Piercingschmuck nur an den Kugeln anfassen. Ein Pflegebeispiel ist, die Wunde unter der Dusche mit Wasser und PH-neutraler Seife aufzuweichen. Worauf man allerdings achten sollte ist, dass keine Duschgels oder Kosmetika in die Wunde gelangen. Mit einer Wunddesinfektion einsprühen und vorsichtig mit den Fingern, besser mit einem fusselfreiem Kosmetiktuch, reinigen. Wattestäbchen sind hier nicht zu gebrauchen, da diese sehr leicht fusseln und lange Wattefusseln am Piercing haften und im Stichkanal verbleiben können.
Nun tragt ein wenig von der Wunddesinfektion auf die gepiercte Stelle auf und dreht das Piercing so weit wie möglich hin und her, nur so kann das Wundmittel in den Stichkanal gelangen und sich optimal verteilen. Nicht empfehlenswert sind Salben oder Cremes zum Reinigen. Benutzt lieber ein Wundmittel wie OCTENISEPT®, das für alle Arten von Piercings geeignet ist.
Auch das abgeheilte Piercing beim Duschen hin und her bewegen, damit der abgesetzte Schweiß und Talg im Stichkanal entfernt wird. Achtung! Auch bei einem komplett abgeheilten Piercing muss das Piercing getragen werden, weil sich je nach Piercingstelle der Stichkanal so weit verschließen kann, dass ein Wiedereinsetzen nicht mehr möglich ist!
Was Ihr unbedingt beim Heilungsprozess vermeiden solltet ist das Baden in freien Gewässern, Sonnenbaden, Sauna, Solarium und Whirlpool. Bitte vermeidet auch während der Abheilungsphase jegliche Manipulationen, wie z.B. das Anhängen einer Kette, da dies zu Entzündungen führen kann. Falls es zu einer Entzündung kommen sollte, reicht es nicht das Piercing zu entfernen, da sich die Entzündung durch Verkapselung verschlimmern könnte. Kontaktiert einen erfahrenen Piercer oder euren Arzt.
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